

Der Gießener KunstwegHessenweit einzigartige Kunstsammlung unter freiem HimmelAuf dem Universitätsgelände der Stadt Gießen verläuft entlang der Gebäudekomplexe Philosophikum I und Philosophikum II der Gießener Kunstweg. Diese Besonderheit der Justus-Liebig Universität konnte seit 1982 mit Unterstützung des „Sonderbaufonds zur künstlerischen Ausgestaltung und Ausstattung von Gebäuden des Landes Hessen“ und unter Anleitung des Kunsthistorikers Prof. Dr. Gottfried Boehm, der von 1979 bis 1986 in Gießen lehrte, gestaltet werden. Die 15 Kunstwerke aus verschiedensten Materialien und Formen sind größtenteils Skulpturen, die unter freiem Himmel zu besichtigen sind. Während beispielsweise die „Wagengruppe“ von Bruno K. von 1989 in Anspielung auf den damals schon vorherrschenden Parkplatzmangel direkt vor dem Parkplatz positioniert wurde und schon durch ihre Größe den Betrachter fesselt, fordern „Die Marken“ (2004) von Norbert Radermacher dazu auf , achtsam den Boden abzusuchen. Insgesamt 16 runde Plaketten, die allesamt das Wörtchen Mut in verschiedenen Kombinationen enthalten, wurden vor dem Audimax eingelassen. Der Kunstweg soll ein Experimentierfeld sein und unterschiedliche Skulptur-Auffassungen der letzten Jahrzehnte erfahrbar machen. |
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