Tourist-Information Gießen
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Vietnamesische Gießkanne

Gießkannenmuseum nun in neuem Domizil

Ausstellung jetzt in der Galerie Neustädter Tor (Neustadt 28)
 

Das Center-Management des Gießener Einkaufszentrums "galerie neustädter tor" stellt dem ungewöhnlichen Museum, das in der Bevölkerung auf große Sympathie stößt, einen Ausstellungsraum zur Verfügung. Interessierte sind herzlich eingeladen.
Die inzwischen auf über 300 Exponate angewachsene Gießkannensammlung, die zum Großteil durch Schenkungen von Gießener Bürgerinnen und Bürgern zustande gekommen ist, präsentiert sich in der galerie neustädter tor in einem modernen, großzügigen Raum.  Damit befindet sich das Gießkannenmuseum unmittelbar an einem der Korridore, die während der Landesgartenschau 2014 die beiden Kernbereiche Wieseckaue und Lahnaue miteinander verbinden werden.

Öffnungszeiten wurde erweitert:
Ab dem Eröffnungstag hat das Museum jeden Dienstag und Donnerstag von
15 - 19 Uhr 
für Publikum und Gießkannenspender geöffnet.
Das Team der gärtnerpflichten, das das Mitmachmuseum betreut, freut sich auch weiterhin über freundliche Gießkannenstiftungen aus der Mitte der Stadtgesellschaft! (Abgabe direkt im Museum oder bei der Tourist-Information möglich.)
Für kleine Gruppen besteht darüber hinaus die Möglichkeit, unter 0641 - 306 2028 Führungen zu vereinbaren.

Für Fans des Gießkannenmuseum ist zudem ein Termin schon vorzumerken: am Donnerstag, den 22.03.2012 wird um 19 Uhr die erste Veranstaltung der neuen Reihe Fachsimpeln starten. Hier werden Themen rund um das Werkzeug zur Erfüllung der ersten Gärtnerspflicht aufbereitet – von Produktions- und Designfragen über historische Hintergründe bis zum Themenkomplex eines nachhaltigen Wassermanagements. Reinhold Kreck wird den Reigen im März eröffnen und im Rahmen von Fachsimpeln über Gießkannenherstellung sprechen. Bis zur Produktionseinstellung vor etwa 16 Jahren gehörte die Firma Kreck aus Dietzhölztal zu den größten Metallgießkannenherstellern Deutschlands.

Und so finden Sie das Gießkannemuseum:
Der Zugang zum Museum ist nur über das Parkhaus/Parkdeck 1 der galerie neustädter tor möglich. So finden Sie es am schnellsten:
Über den 2. Stock der "Bastlerzentrale" gelangen Sie zum Ausgang ins Parkhaus ("Parken P1"). Dort wenden Sie sich nach rechts und betreten den Eingang des Gießkannenmuseums.
Vom Parkhaus: Fahren sie auf dem Parkdeck 1 bis zur Beschilderung "Bastlerzentrale/Gießkannenmuseum". Der Eingang des Museums befindet sich direkt neben dem der Bastlerzentrale.

 


 

Warum ein Gießener Gießkannenmuseum?

Des Gärtners erste Pflicht: Gießen!, das Motto auf dem Weg zur Landesgartenschau Gießen 2014, ist inzwischen schon in vieler Munde gewesen und hat einige Veranstaltungen begleitet.

Gießen und die Gießkanne, das Werkzeug zum Umsetzen dieser wichtigen Gärtnerpflicht, sind allein durch ihren gemeinsamen Wortstamm unverkennbar eng miteinander verbunden. Eine sammelnde Hinwendung zum Gefäß der künstlichen Beregnung ist für Gießen somit besonders naheliegend – insbesondere mit Blick auf das Jahr 2014, in dem die gesamte Stadt unter dem verbindenden Thema „Garten“ stehen wird.

Was sammelt das Gießkannenmuseum?

Das Museum möchte sich dem gebräuchlichen „Alltagsgegenstand Gießkanne“ widmen und weniger auf antiquarisch wertvolle und bedeutsame Einzelstücke abheben. Vielmehr soll es um die Formenfülle des trivialen Gießgefäßes gehen, dessen Sammlung durch Schenkungen aus der Gießener Bürgerschaft, von Bewohnern des Umlandes oder von Gästen anwachsen soll.

Das Gießkannenmuseum sammelt Gießkannen für Balkon- und Zimmerpflanzen, Gießkannen für den Garten, Kakteen- sowie Kindergießkannen. Die Gießkanne von Tante Elli, die ausgediente Spielzeuggießkanne in Elefantenform oder die vererbte und vom Gebrauch gezeichnete Messinggießkanne – die Dinge, an denen persönliche Geschichten, Spuren und Erinnerungen hängen, interessieren das Gießener Gießkannenmuseum besonders. So ist eine wesentliche Zielsetzung des Gießkannenmuseums eine breite Beteiligung an der spielerischen Idee des Museums und eine Sammlung, die sich insbesondere durch das Zutun der Stadtgesellschaft vergrößert.
Seit Januar dieses Jahres können Besucher einen besonderen Neuzugang exotischer Herkunft bewundern. Von seiner Urlaubsreise nach Vietnam hat ein Gießener Pärchen eine dort übliche Plastikgießkanne mit erstaunlicher Henkellösung mitgebracht. Die Sympathi-santen des Gießkannenmuseums haben diese für 100.000 Dong (etwa 3.70 €) in einem Bergdorf südwestlich von Da Lat von ihrem Vorbesitzer namens Thành direkt aus dem Garten abgekauft. Viel Überredungskunst und Übersetzungsleistung durch den Fremden-führer sollen dem glücklichen Erwerb allerdings vorausgegangen sein.


Weitere Informationen unter: www.giesskannenmuseum.de