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Mit seinem wehrhaften Baustil erinnert das Alte Schloss eher an eine Burg.
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Das Alte Schloss grenzt an den Botanischen Garten, der hier einen frühlingshaften Ausblick gewährt.
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Auf dem Brandplatz, an dem sich das Alte Schloss befindet, wird mittwochs und samstags der traditionsreiche Wochenmarkt
abgehalten.
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Blick aus der Froschperspektive vom Schlosshof auf den "Diebsturm". Den Schlüssel zum Aufgang erhält man während der Öffnungszeiten des Museums.
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Entlang der Außemmauer des Alten Schlosses stehen die "Gießener Köpfe" von Georg Büchner, Ludwig Börne, Carl Vogt und Wilhelm Liebknecht.
Von der Burg zum Museum
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Museumsleiter: Dr. Friedhelm Häring |
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Brandplatz 2 | D-35390 Gießen |
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| +49 (0) 641 - 96 09 730 | |
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| Dienstag-Sonntag: 10:00 - 16:00 Uhr (montags geschlossen) außerdem geschlossen: 22. - 25. u. 31.12.2008, 01.01., 22. - 24.02., 10.04.2009 |
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| Eintritt frei | |
| Rollstuhlfahrer können über den Hof rückseitig ins Alte Schloss gefahren werden. Am Hoftor ist eine Klingel angebracht. Der Ausstellungsraum im Erdgeschoss ist ebenerdig erreichbar, für die oberen Stockwerke ist ein Aufzug vorhanden. | |
| Öffentliche und gebührenpflichtige Parkplätze auf dem Brandplatz | |
| Das Alte Schloss ist mit allen Buslinien erreichbar, die den Marktplatz anfahren. Dies sind die Linien: 2, 3, 24, 5, 7, 9, 12, 801 und 802. Vom Marktplatz aus sind es nur ca. 200 Meter bis zum Brandplatz. |
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| Im Kellergewölbe des Alten Schlosses befindet sich das Restaurant Schlosskeller, dessen Terrasse einen schönen Blick auf den benachbarten Botanischen Garten bietet. |
Das Oberhessische Museum
Das Oberhessische Museum ist auf drei historische Gebäude verteilt, die die jeweiligen Abteilungen bzw. Sammlungen des Museums beherbergen:
(am Brandplatz) |
Abteilung Gemäldegalerie und Kunsthandwerk sowie Sitz der Verwaltung und Museumsleitung |
(am Kirchenplatz) |
Abteilung für Stadtgeschichte und Volkskunde (hinter dem Stadtkirchenturm, unmittelbar neben dem Wallenfels´schen Haus gelegen) |
(am Kirchenplatz) |
Abteilung für Vor- und Frühgeschichte, Achäologie und Völkerkunde (hinter dem Stadtkirchenturm, unmittelbar neben dem Leib´schen Haus gelegen) |
Mit dem "Rücken" zum Botanischen Garten und dem "Gesicht" zum Brandplatz, auf dem schon seit 1847 der farbenfrohe Gießener Wochenmarkt abgehalten wird, repräsentiert das Alte Schloss ein Stück "Altes Gießen". Als Hauptsitz des Oberhessischen Museums mit seiner Gemäldegalerie und den kunsthandwerklichen Sammlungen, den wechselnden Kunstausstellungen sowie den Kulturveranstaltungen, die im Netanya-Saal abgehalten werden, ist das Alte Schloss immer wieder einen Besuch wert.
Der Netanya-Saal
Im Erdgeschoss befindet sich der Festsaal, der nach der Partnerstadt Netanya in Israel benannt ist. Dieser 200 m² große Raum wird für unterschiedliche Veranstaltungen wie Konzerte, Lesungen, Vorträge, Vernissagen, Tagungen u. a. genutzt. Über das Restaurant Schlosskeller kann den Netanya-Saal auch für private Feierlichkeiten angemietet werden.
Der Ausstellungsraum
Ebenfalls im Erdgeschoss befindet sich ein 135 m² großer Raum für wechselnde Austellungen, die zumeist der zeitgenössischen Kunst gewidmet sind.
MuSEHum - Museumpädagogik im Alten Schloss
Bei dieser Mitmacheinrichtung des Oberhessischen Museums können Kinder den Umgang mit Linien, Formen, Farben, Ausdruck, künstlerische Techniken und Urteilsfähigkeit erlernen. Die unterschiedlichen Programme, die von ehrenamtlich engagierten Studierenden der Kunstpädagogik geleitet werden, finden jeweils an einem Samstag statt und werden separat publiziert (Ankündigungen auch auf diesen Webseiten im Veranstaltungskalender unter "Termine & Tickets"). Anfragen während der Bürozeiten des Oberhessischen Museums unter der Telefon-Nr: 0641 - 306 24 77.
Die Dauerausstellung der Abteilung Gemäldegalerie und Kunsthandwerk
(Beschreibung folgt)
Baukunst und Geschichte des Alten Schlosses
Das Alte Schloss wurde ab 1330 unter Landgraf Heinrich II. im Zuge der Verstärkung der mittelalterlichen Stadtbefestigung erbaut. Es diente zeitweilig als Nebenresidenz der Hessischen Landgrafen. Aufenthalte des Landgrafen Philipp als Kind, gemeinsam mit seiner Mutter Anna von Hessen, die hier ihren Witwensitz hatte, sind für die Jahre 1509–1518 bezeugt. Ab 1604 war es fürstliche Kanzlei (daher die Bezeichnung der kleinen Straße "Kanzleiberg"), später Hofgericht und Regierungssitz der Provinz Oberhessen.
1893 übernahm die Stadt das baufällige Gebäude vom Land Hessen zu einen symbolischen Preis. Dafür verpflichtete sie sich, das Gebäude zu erhalten und als Museum zu nutzen. Nach den Renovierungsarbeiten kamen ab 1905 die Sammlungen des Oberhessischen Geschichtsvereins und die Gailschen Sammlungen hier unter. Diese sind nur zum Teil erhalten, denn das Alte Schloss brannte nach den Bombenangriffen vom 6. Dezember 1944 vollständig aus.
Ab 1976 wurde es als Neubau mit altem Erscheinungsbild errichtet. Seitdem beherbergt es die Gemäldegalerie und die kunsthandwerkliche Abteilung des Oberhessischen Museums.
Der Schlossturm
Der ursprüngliche Teil des Alten Schlosses ist der "Heidenturm" oder "Diebsturm". 102 Stufen führen zu den Ausguckfenstern unter seiner Haube. Einschließlich der Turmhaube besitzt der Turm vier Geschosse und ein Verlies. An der Pforte des Alten Schlosses (nur während der Öffnungszeiten des Museums) können Besucher den Schlüssel zum Turm erhalten und von der Hofseite her über eine hölzerne Treppe den Wachraum im 2. Stock erreichen. Der Turm bietet einen schönen Blick über Teile Gießens und auf den Botanischen Garten.
Der Brandplatz und der Gießener Wochenmarkt
(Beschreibung folgt)