
Hier hat das Wort "Hardware" noch wirklich Sinn

Schrifttypen im Setzkasten und nicht im pull-down von "Word"

"Drucker" in einer etwas anderen Form
Setzkasten - Buchdruckmuseum
Besuchen Sie die "schwarze Kunst"
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Wellersburgring 10 | D-35396 Gießen (Wieseck) |
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+49 (0) 641 - 55 99 01 45 |
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Öffnungszeiten nach telefonischer Vereinbarung |
Die von Georg Kaluza zusammengestellte Privatsammlung zeigt die Druckmaschine, welche von Gutenberg aus der Weinpresse entwickelt wurde und die von Auszubildenden der Theodor-Litt-Schule in 2000 Stunden nachgebaut wurde.
Neben dieser komplett aus Holz bestehenden Maschine kommt eine Kniehebelpresse des Gießener Anzeigers zum Einsatz, die aus Metall gebaut ist, aber noch nach dem gleichen Prinzip arbeitet.
An einer kleinen Betonpresse kann man die Entwicklung von der horizontalen zur vertikalen Druckform verfolgen, welche mit dem Heidelberger Tiegel, der weltweit am meisten eingesetzten Druckmaschine vollendet wurde.
Außerdem könen Sie Ihre Fähigkeit beim Setzen von Buchstaben testen. Dafür stehen mehr als 100 Schriftkästen zur Verfügung. Wer dies einmal geübt hat, kann ermessen, welche Leistung Gutenberg damals vollbracht hat.
Die Besucher sehen außerdem, wie eine Zeitungsseite bis 1973 noch mit Bleibuchstaben gesetzt wurde und wie eine Abziehpresse aus dem Jahre 1953 funkioniert.
Bei einem Besuch lassen sich auch solche Fragen klären wie: Was sucht Antimon im Blei, warum können Zwiebelfische nicht schwimmen, wieso sind gebrochene Schriften nicht kaputt, oder: was ist der Unterschied zwischen einem "Schusterjungen" und einem "Hurenkind"?